Osteopetrosis

Osteopetrosis ist eine Art der Leukose. Der Unterschied ist der, dass es bei der Leukose durch die Infektion unreifer Knochenmarkszellen, welche dann entarten und sich unkontrolliert vermehren, zu krankhaften Veränderungen in den inneren Organen kommt. Bei der Osteopetrosis hingegen treten die Blutzellwucherungen unmittelbar im Knochen selbst auf. Deutliche Auftreibungen der Knochen sind z.B. an den Beinen mit bloßem Auge erkennbar, auf Röntgenbildern auch an den im Rumpf des Huhns liegenden Knochen. Weitere Symptome sind Frakturen, Kleinwuchs und druckbedingte Nervenschädigungen.
Die Infektion erfolgt in der Regel schon von der Mutterhenne aus oder aber innerhalb der ersten acht Lebenswochen. Bis zur Legereife bleibt die Krankheit aber meist verborgen.

Behandelbar ist die bösartig verlaufende Viruserkrankung leider nicht. Betroffene Tiere sind im Sinne des Tierschutzes umgehend aus der Herde zu entfernen und zu erlösen.

Wie kann man der Leukose bzw. der Osteopetrosis vorbeugen?

Einen deutlichen Rückgang der Leukoseerkrankungen gab es seit Beginn der Impfung von Eintagsküken mit dem abgeschwächten Virus der Marekschen Krankheit. Der Rückgang lässt sich damit erklären, dass bei einer Verhütung der Marekschen Krankheit die Thymusdrüse geschont wird. Das führt zur Erhaltung der Immunität und damit zu einer guten Abwehrlage gegen verschiedenste Krankheiten. Ein möglicherweise entstehender Immundefekt bleibt so aus.
Eine weitere Prophylaxe stellt eine aufwendige Laboruntersuchung von Legehennen dar. Leukosevirusfreie Hennen werden ermittelt und deren Küken wenigstens acht Wochen lang – während der besonderen Anfälligkeit – in Isolation frei von einer Infektion aus der Umgebung gehalten. Diese Tiere erkranken dann auch bei einem späteren Kontakt mit dem Virus nicht mehr an Leukose oder Osteopetrosis.

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Was ist der Unterschied zwischen Leukose und Osteopetrosis?

  • Bei Leukose kommt es zu Blutzellwucherungen in den inneren Organen, während bei Osteopetrosis die Blutzellwucherungen direkt im Knochen auftreten, was zu Knochenveränderungen und Frakturen führt.

Wie wird Osteopetrosis übertragen?

  • Die Infektion erfolgt meist von der Mutterhenne oder innerhalb der ersten acht Lebenswochen. Bis zur Legereife bleibt die Krankheit oft unbemerkt.

Kann Osteopetrosis behandelt werden?

  • Leider ist die Krankheit nicht behandelbar. Betroffene Tiere müssen aus der Herde entfernt und erlöst werden.

Wie kann man Leukose und Osteopetrosis vorbeugen?

  • Durch die Impfung von Eintagsküken gegen die Mareksche Krankheit wird die Immunität gestärkt. Zudem können Leukosevirusfreie Hennen durch Laboruntersuchungen ermittelt und deren Küken isoliert gehalten werden, um eine Infektion zu verhindern.

 

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